Wii - Probleme wegen geringem Speicher häufen sich
510 MB interner Speicher. Das ist sehr wenig, wenn man die
Wii mit der PS3 und der Xbox360 vergleicht, die beide mit Festplatten jenseits der 20 GB aufwarten können. Das war lange Zeit kein Problem für Nintendo, da der kleine Speicher für die Spielstände des Standard-Wii-Benutzers vollkommen ausreichte. Lediglich Core-Gamer und Homebrew-Entwickler hätten mehr Speicher benötigt, doch wenn eine Randgruppe wie diese etwas fordert, kann das einem großen Konzern wie Nintendo vorerst mal egal sein, der niedrige Preis der Wii war wichtiger.
Nun, nachdem WiiWare aber dafür sorgt, dass es immer mehr kleine Spiele zum Download gibt, bekommt auch der Standard-Wii-User so langsam Probleme. Entweder auf Sparflamme kochen, oder auf SD-Karten verschieben ist angesagt, wenn man eine Wii nutzt. Nun hat auch Intendo eingesehen, dass 512 MB einfach zu wenig sind und man arbeitet an einer Lösung des Problems.
Ironisch ist, dass Nintendos Senior Marketing Director Laurent Fischer vor noch gar nicht so langer Zeit erst über die Leute hergezogen hat, die mehr Speicher gefoedert haben. Er stempelte sie als Nerds und Geeks ab und behauptete, dass ihr Problem kein Problem von allgemeinem Interesse sei. Nun hat sich Fischer aber schon für seine Aussage entschuldigt.
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