Nintendo - Fischer entschuldigt sich für Geeks- und Otaku-Bezeichnung 
Eine News vom 16.06.2008, 10:16 Uhr | Adam Smieja
Wisst ihr noch, was Laurent Fischer von Nintendo über diejenigen gesagt hat, die eine Festplatte für die Wii fordern? Genau, er nannte sie "Geeks und Otakus" (Freaks, Anm. d. Redaktion). Nun aber hat sich Nintendos Senior Marketing Director in aller Öffentlichkeit für die Aussagen entschuldigt. Er habe, so sein Wortlaut, die Worte nicht in dem Kontext benutzt, um Hardcore-Gamer zu beleidigen.
Aber warum entschuldigt sich ein Marketing Director? Die haben doch sonst kein Gewissen. Ganz einfach. Ein Brandbrief von David Jaffe, Erfinder der God of War-Reihe brachte ihn dazu, weil Fischer als "arrogant" und als eine Person aus dem Marketing, die von Spielen keine Ahnung hat bezeichnet wird. Spaßig ist auch, dass Jaffe Fischer zunächst für weiblich hält: "Wenn das der Fall ist, dann sollte sich jemand mit ihr hinsetzen und ihr erklären, von welcher Seite ihr verfickter Toast jahrelang beschmiert wurde".
Auch wenn Jaffe in seinem Brandbrief erst später merkt, dass Fischer ein Mann ist, so bleibt die Aussage hinter seinem Brief vollkommen korrekt: Hardcore-Gamer hielten Nintendo überhaupt so lange am Leben. Wenn sich nicht ausreichend Leute einen Gamecube gekauft hätten, würde Nintendo heute wahrscheinlich Spiele für die PS3 oder Xbox 360 entwickeln. Dass die Wii und der DS tolle und lukrative Plattformen sind, bestreitet niemand, aber man sollte niemals vergessen, wo die eigenen Wurzeln liegen.
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