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    Eine News vom 20.02.2008, 12:30 Uhr | John-Henry Drabeck

Neuer Atari-Chef spricht über die Großen im Spielegeschäft Kaum hat Atari mit David Gardner einen neuen Boss, schon sorgt der US-amerikanische Publisher für ordentlich Aufsehen. In einem Interview mit dem britischen Spielemagazin MCVUK spuckt dieser große Töne und bezeichnet sich und seine Firma als Terroristen.

"Mein Ziel ist es nicht mit EA oder Activision Blizzard gleichzuziehen – wir sind die Terroristen hier. Wir gehen sehr viel schneller in Richtung Zukunft als alle anderen, weil wir kleiner sind. Das ist der Grund, warum die großen Jungs schlafen, sie können sich nicht schnell genug bewegen und sind zu beschäftigt die nächsten Milliarden Dollar zu kassieren. Natürlich müssen sie es so machen und das ist auch gut so, aber das ist der Grund warum wir ständig neue Unternehmen auf den Markt bringen mit neuem Fokus und Antrieb.“, so Gardner.

Und er holt weiter aus: “Das sehen wir zurzeit bei Microsoft – es ist eine alte Firma, die herauszufinden versucht, was zutun ist. Das heißt, sie versuchen Dinge wie beispielsweise Yahoo zu kaufen. Das passiert den größten und besten Firmen, aber ich bin froh nicht so zu sein.

Ob es klug war, direkt den größten Konzernen im Spielemarkt den Kampf anzusagen, sei hier dahingestellt, die PR-Abteilung von Atari wird nach diesen Worten jedoch sicherlich ins Schwitzen gekommen sein.






   
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