Der GT200 soll satte 200 Shader-Prozessoren besitzen, womit eine Änderung der Clustergröße notwenig wäre. Zum Vergleich: Der G92-Chip von nVidia setzt auf 16 ALUs in 6 Clustern. Der GT200 müsste damit entweder über 192 oder 208 ALUs verfügen. Und erst wenn 8 ALUs pro Cluster eingesetzt würden, könnte man exakt 200 Shader-Prozessoren im GT200 arbeiten lassen.
Neben diesen technischen Dingen will sich nVidia auch von der 256-Bit-Speicherschnittstelle entfernen und 512-Bit-Speicherbausteine einsetzen. Dieser Schritt ist durchaus wahrscheinlich, da nVidia auf GDDR4-Speicher setzen wird und den derzeit überteuerten GDDR5-Speicher weiterhin den Rücken kehrt.
Schon im dritten Quartal 2008 will nVidia die erste Grafikkarte mit einem GT200-Grafikchip ausliefern und dann dürfte auch der Unterschied zwischen GeForce 8- und GeForce 9-Reihe gewaltig ausfallen.
| Geschrieben von: Adam Smieja am 27.03.2008 | | User-Wertung |