Lösung zur Verhinderung von Raubkopien in Sicht? 
Eine News vom 26.05.2008, 11:45 Uhr | Adam Smieja
Dem Spiele-PC geht es derzeit verdammt schlecht. Nicht nur unser Kollege Pascal Höper besitzt diese Meinung, die er euch in seiner neuesten Kolumne (siehe hier) darstellt, nein, auch zahlreiche Entwickler sowie Publisher sind der Auffassung, dass der Spiele-PC keine Zukunftsplattform ist. Kein Wunder, saugen Jugendliche fast täglich Spiele illegal herunter (und machen sich damit auch noch strafbar - nur so nebenbei) und schaden damit nicht nur der Wirtschaft, sondern auch denjenigen, die mehrere Jahre an einem neuen Projekt gearbeitet haben. Gerade neue Marken haben es verdammt schwer, sich gegen die Selbstläufer aus dem Hause EA zu behaupten - oftmals werden diese Neulinge in dubiosen Tauschbörsen ganz weit oben gelistet.
Nachdem zahlreiche kopierschutzverfahren nicht gewirkt haben oder zu schnell umgangen worden sind oder für mächtig Trubel gesorgt haben (siehe Mass Effect für den PC), scheint man nun an einer Hardware-Lösung zu arbeiten, die es gerade in China weit bringen könnte. Atari-Gründer Nolan Bushnell glaubt an die Hardware-Lösung auf Mainboards, bei denen ein Chip Raubkopien komplett verhindern soll. "Der (Chip) wird Piraterie von Spielen tatsächlich absolut aufhalten", so Bushnell.
Wir sind gespannt, ob sich diese Methode durchsetzen kann und letztlich nicht doch durch Hacker geknackt wird.
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