Kurios: Richter benutzt WoW-Sprache bei Urteilssprechung 
Eine News vom 07.07.2008, 12:13 Uhr | Adam Smieja
William B. Chandler III, Richter am Delaware Court of Chancery, wies am vergangenen Wochenende eine Klage ab, die den Zusammenschluss von Activision und Vivendi zu Activision Blizzard verhindern wollte. Dabei ließ sich der Richter zu einer sprachlich sehr kreativen Urteilsbegründung hinreißen:
"Auf die ein oder andere Weise ist die Welt der Zusammenschlüsse und Akquisitionen auch ein MMORPG. Wie in World of Warcraft ... nehmen die Teilnehmer in diesem Feld bestimmte Rollen an, interagieren mit ihrer eigenen Community, legen sich spezielle Fähigkeiten zu und entwickeln einen einzigartigen, etwas seltsamen Dialekt.
Eine Quest in der Welt von Zusammenschlüssen und Akqusitionen ist der Offenlegungsprozess. In der Instanz des Offenlegunsprozesses, die dieses Gericht derzeit bearbeitet trifft sich die Welt der Zusammenschlüsse und Akquisitionen mit der World of Wacraft.
In diesem Rollenspiel namens Offenlegungsprozess haben beide Seiten ihre entsprechende Rolle gespielt. Wie jedes Spiel hat auch dieses Regeln und die wichtigste Regel der Offenlegung ist Wesentlichkeit. Weil der Kläger die Wesentlichkeit seiner drei letzten Anträge auf Offenlegung nicht beweisen konnte, wird die Bitte um eine vorauseilende Verfügung abelehnt ... GAME OVER!"
Unser Kommentar: GZ!
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