Hersteller ArenaNet hat soeben eine neue Stellungnahme bezüglich des ausufernden Handels mit Ingame-Gegenständen und Gold gegen echtes Geld in Guild Wars veröffentlicht. Man beklagt, dass diese Aktivitäten das empfindliche Wirtschaftssystem des Spiels ins Chaos stürzen würden und außerdem unnötigen Spam, das Hacken von fremden Accounts und Botting provozierten. ArenaNet betont, dass man allen an den gegen die Richtlinien von Guild Wars verstoßenden Handelsaktionen teilnehmenden Spielern unweigerlich den Account bannen müsse.
Damit ist ArenaNet auf die Schniene der "Zero Tolerance"-Strategie eingeschwenkt, die Blizzard bei World of Warcraft bereits seit Jahren fährt. Böse Zungen behaupten, dass sowohl Blizzard als auch ArenaNet eigene Handelsplattformen betreiben würden und mit ihren Accountsperren allein gegen die Konkurrenz vorgingen; einen Beweis für diese Behauptungen konnte bisher aber niemand erbringen.