Hellgate: London - So viele sind ja gar nicht gegangen 
Eine News vom 12.06.2008, 14:33 Uhr | Adam Smieja
David Brevik, Mitbegründer der Flagship Studios, widerspricht Berichten, nach denen es dem Entwicklerteam von Hellgate: London ganz und gar nicht gut gehe (wir berichteten). Programmierer Guy Somberg sagte in seinem Blog, dass die Mitarbeiter reihenweise kündigen würden, weil sie nur kritisiert würden und die Verkaufszahlen schlecht seien.
"Jeder hat gute und schlechte Tage. Guy hatte einfach einen schlechten Tag", so Brevik. "Er ließ Dampf ab, übertrieb es ein wenig und gab nicht zutreffende Informationen an."
"Wir sind die ersten, die zugeben, dass Hellgate: London mit einigen Problemen gestartet ist. Das Spiel hätte sicherlich von einigen Monaten mehr im Ofen profitiert, aber als unabhängiger Entwickler waren wir nicht in der Lage, den Veröffentlichungstermin zu verschieben."
Es gab Kündigungen, aber nicht in dem Maße, wie es Somberg meinte: "Insgesamt arbeiten über 100 Angestellte in unseren beiden Studios", sagt Brevik. "Es ist in diesem Geschäft nicht ungewöhnlich, dass einige Leute nach der Fertigstellung eines Produkts an etwas anderem arbeiten wollen und daher ein Unternehmen verlassen. Das traf aber lediglich auf weniger als 10 Prozent unseres Personals zu und wir haben sämtliche benötigten Positionen neu besetzt."
"Das Hellgate-Team ist derzeit exakt so groß wie zum Launch. Wir stecken all unsere Energie in diese Projekte. Ich denke, das wird sich in den kommenden Hellgate Abyss Chronicles zeigen."
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