Assassin's Creed - Ubisoft verklagt das Presswerk
Während Konsolenbesitzer schon seit November 2007 mit Altaïr über die Dächer von Jerusalem springen konnten, mussten PCler noch bis April 08 warten. Doch schon Wochen zuvor tauchte eine illegale, unvollständige Version im Internet auf, die u.a. zu Systemabstürzen führen konnte.
Ubisoft sagte den Raubkopierern damals den Kampf an (
wir berichteten): "
Ubisoft Deutschland empfiehlt allen Usern, die Finger von illegalen Downloadversionen zu lassen. Bei seinem Blockbustertitel Assassin’s Creed wird Ubisoft alle Rechtsmittel ausschöpfen und aggressiv gegen eine unrechtgemäße Verbreitung vorgehen!"
Mittlerweile ist Gras über die Sache gewachsen, doch nun glaubt Ubisoft, den Schuldigen gefunden zu haben. So hat man nun das Presswerk Optical Experts Manufacturing (OEM) verklagt. OEM war für die Massenherstellung der DVD zuständig.
So wirft man der Firma vor, fahrlässig gehandelt und gegen die Sicherheitsbestimmungen verstoßen zu haben, die besagten, dass keine Kopie des Spiels das OEM-Gelände verlassen durfte.
Nach intensiven Untersuchungen will man den Übeltäter entlarvt haben und habe in seiner Wohnung auch eine Disc mit der geleakten Version gefunden. Diese soll er dann ins Internet hochgeladen haben, woraufhin diese über 700.000 Mal gezogen wurde.
Ubisoft spricht jetzt von einem "irreparablen Schaden", denn man hat nicht nur einen enormen Umsatzverlust zu verbuchen, sondern muss sich auch mit dem Imageschaden zufrieden geben, da im Netz verbreitet wurde, das Spiel sei verbuggt. Dieser "irreparable Schaden" soll nun mit einem Schadensersatz von rund 10 Millionen Dollar ausgeglichen werden.
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