20 Millionen Prozessoren für einen Supercomputer 
Eine News vom 19.05.2008, 11:52 Uhr | Adam Smieja
Supercomputer gibt es viele und sie verbrauchen auch eine ganze Menge Strom. Uns wundert seit je her, ob so ein Supercomputer eigentlich ein eigenes Kraftwerk braucht, um überhaupt lauffähig zu sein, schließlich muss der Stromverbrauch immens hoch sein. Wirklich hohe Stromkosten dürfte auch der neue Supercomputer an der Berkeley Universität verursachen, besitzt der Rechenknecht doch satte 20 Millionen (!) Prozessoren.
Zu Spitzenzeiten kann man 200 Petaflops erreichen, was den aktuellen Supercomputer um Längen schlagen würde, da der "nur" 596 Teraflops erreicht. Um euch mal einen Vergleich zu geben: Der Cell-Prozessor der PS3 erreicht lediglich 2 Teraflops. Der Berkeley Supercomputer läuft derzeit aber permanent mit mindestens 10 Petaflops - auch nicht schlecht. Wie teuer der Spaß gewesen ist, wollte man leider nicht sagen. Die Anwendung ist aber folgende: Umfangreiche Klimasimulationen mit der Genauigkeit von einem Kilometer.
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