Aufgrund des Amoklaufs in Winnenden wird Werbeware bis zum 31. März noch verkauft, danach jedoch nicht mehr, selbst Erwachsene kommen dann nicht mehr an Spiele wie Grand Theft Auto IV, Crysis und Co. Gegenüber den Kollegen von PC Games gab die Pressesprecherin der Galeria Kaufhof folgendes Statement ab:
"Galeria Kaufhof hat aufgrund der Geschehnisse in Winnenden entschieden, USK-18-Computerspiele aus dem Verkauf zu nehmen. Dies hat bundesweit in den Filialen bereits begonnen. Werbeware aus den Prospekten März wird noch bis Ende des Monats abverkauft. Ab April 2009 wird Galeria Kaufhof keine USK-18-Computerspiele mehr im Sortiment führen.
Darüber hinaus sind alle Mitarbeiter an den Kassen und im Verkauf nochmals für das Thema Jugendschutz sensibilisiert worden. Mit diesem Schritt möchte das Unternehmen ein weiteres Zeichen für eine soziale und gesellschaftspolitische Verantwortung setzen".
Wir meinen: Wer wirtschaftlich sowieso mehr mit Kondomen, Parfümen und dergleichen verdient, braucht sowieso keine Videospiele. An deren Umsatz wird das auch nichts ändern, aber die wahren Hintergründe des Winnenden-Falls sind noch lange nicht geklärt und dass der Täter einen ausgeprägten Frauenhass in sich trug (nahezu alle Opfer waren weiblich), scheint auch an der Galeria Kaufhof komplett vorbeigegangen zu sein. Hauptsache dem populistischen Stil von Hochinquisitor Pfeiffer nacheifern.
| Geschrieben von: Adam Smieja am 18.03.2009 | ||
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