Bayerns Innenminister fordert erneut Killerspiel-Verbot
Eigentlich wollten wir uns von der neuesten Killerspiel-Diskussion seit dem Amoklauf in Winnenden fern halten und die Berichterstattung gen 0 gehen lassen, doch mit einem neuen Verbot bricht auch unser Vorhaben wieder ein. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann von der CSU fährt nun wieder zur Höchstform auf:
"Ich bin kein Gegner von Computerspielen. Aber es gibt brutalste Killerspiele, die völlig inakzeptabel sind und verboten gehören", so Herrmann. Kurzer Hinweis: Diese Spiele sind ohnehin nicht auf dem deutschen Markt erhältlich. Hier hätte der gute Mann ruhig konkretisieren können.Und dann müsse erst stichhaltig nachgewiesen werden können, ob und wie viel der Amokläufer gespielt hat - eine Info, die absolut unbestätigt ist.
Um härter gegen solch undefinierten Spiele durchgreifen zu können, wolle man einen neuen Anlauf bundesweit unternehmen. "Wir müssen uns jetzt endlich aufraffen und den Mut haben, die brutalsten Spiele zu verbieten. Das ist keine Frage der Medien- und Kunstfreiheit mehr."
Hans-Peter Uhl, innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion hingegen fordert gar ein Kopmplettverbot solcher Spiele. "Wir brauchen das Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Killerspielen. Und zwar nicht vom Alter abhängig, sondern generell", sagt Uhl. Nun also werden auch die Erwachsenen, die durchaus besser differenzieren können als 17-jährige Bengel vom Konsum der Medien ausgeschlossen? Das kennen wir doch von früher noch zu Genüge..
| Geschrieben von: Adam Smieja am 13.03.2009 | ||
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Vergessen sollte man hierbei aber auch nicht dass es unmißverständlich nachgewiesen ist dass Fernsehkonsum von mehr als einer Stunde täglich aggressiver macht. Und in einer Welt die der Jugend auch keine Gerade Linie mehr vorgibt, die also eher der Relativierung zugeneigt ist als dem christlichen Glauben sollte es nicht verwundern wenn der Glaube an das Gute verloren geht.