MajorXPayne
24.06.2007, 02:42
Kritik an Google
Suchmaschine bekam von allen großen Portalen die schlechteste Einstufung
Unter den führenden Web-Adressen hat Google nach Ansicht der Organisation Privacy International den schlechtesten Datenschutz. In einer Studie zum Umgang der Unternehmen mit den Daten der Nutzer bekam Google die niedrigste Einstufung.
Diese Kategorie ist Firmen mit einer "umfassenden Kundenüberwachung und Feindseligkeit gegenüber dem Datenschutz" vorbehalten, wie Privacy International erklärte. Keines der 22 anderen überprüften Unternehmen - von AOL über Microsoft bis Yahoo - wurde so schlecht eingestuft. In einer Reaktion auf den Bericht verteidigte eine Google-Anwältin die Datenschutzpolitik des Unternehmens. Dabei verwies Nicole Wong auch darauf, dass sich Google im vergangenen Jahr erfolgreich gegen eine Verfügung des US-Justizministeriums zur Herausgabe von Millionen Suchanfragen gewehrt habe.
"Wir sind enttäuscht über den Bericht von Privacy International", sagte Wong. "Er enthält zahlreiche Ungenauigkeiten und Missverständnisse über unsere Dienste. Es ist eine Schande, dass Privacy International den Bericht veröffentlicht hat, ohne dass wir eine Möglichkeit hatten, unseren Datenschutz mit ihnen zu besprechen." Privacy International wies den Vorwurf zurück. Google sei Anfang des Monats kontaktiert worden, habe darauf aber nicht reagiert.
Unter dem Eindruck der wachsenden Kritik hat Google inzwischen erklärt, dass Nutzerdaten nach 18 bis 24 Monaten gelöscht würden. Zugleich wird die umfangreiche Sammlung an Daten damit gerechtfertigt, dass deren Auswertung helfe, den Dienst noch besser zu machen.
In der Studie landeten sieben weitere große Internetunternehmen auf der zweitniedrigsten Stufe, auf der nach Ansicht der Autoren eine "beträchtliche und umfassende Gefahr für den Datenschutz" gegeben ist: AOL, Apple, Facebook, Hi5, Reunion, Windows Live Spaces von Microsoft und Yahoo. Fünf Firmen wurde zugutegehalten, dass sie wenigstens ein Bewusstsein für den Datenschutz hätten. Das sind: BBC, eBay, Last.fm, LiveJournal und Wikipedia.
Zitat:
"Wir sind enttäuscht über den Bericht von Privacy International"
Nicole Wong, Google-Anwältin
Suchmaschine bekam von allen großen Portalen die schlechteste Einstufung
Unter den führenden Web-Adressen hat Google nach Ansicht der Organisation Privacy International den schlechtesten Datenschutz. In einer Studie zum Umgang der Unternehmen mit den Daten der Nutzer bekam Google die niedrigste Einstufung.
Diese Kategorie ist Firmen mit einer "umfassenden Kundenüberwachung und Feindseligkeit gegenüber dem Datenschutz" vorbehalten, wie Privacy International erklärte. Keines der 22 anderen überprüften Unternehmen - von AOL über Microsoft bis Yahoo - wurde so schlecht eingestuft. In einer Reaktion auf den Bericht verteidigte eine Google-Anwältin die Datenschutzpolitik des Unternehmens. Dabei verwies Nicole Wong auch darauf, dass sich Google im vergangenen Jahr erfolgreich gegen eine Verfügung des US-Justizministeriums zur Herausgabe von Millionen Suchanfragen gewehrt habe.
"Wir sind enttäuscht über den Bericht von Privacy International", sagte Wong. "Er enthält zahlreiche Ungenauigkeiten und Missverständnisse über unsere Dienste. Es ist eine Schande, dass Privacy International den Bericht veröffentlicht hat, ohne dass wir eine Möglichkeit hatten, unseren Datenschutz mit ihnen zu besprechen." Privacy International wies den Vorwurf zurück. Google sei Anfang des Monats kontaktiert worden, habe darauf aber nicht reagiert.
Unter dem Eindruck der wachsenden Kritik hat Google inzwischen erklärt, dass Nutzerdaten nach 18 bis 24 Monaten gelöscht würden. Zugleich wird die umfangreiche Sammlung an Daten damit gerechtfertigt, dass deren Auswertung helfe, den Dienst noch besser zu machen.
In der Studie landeten sieben weitere große Internetunternehmen auf der zweitniedrigsten Stufe, auf der nach Ansicht der Autoren eine "beträchtliche und umfassende Gefahr für den Datenschutz" gegeben ist: AOL, Apple, Facebook, Hi5, Reunion, Windows Live Spaces von Microsoft und Yahoo. Fünf Firmen wurde zugutegehalten, dass sie wenigstens ein Bewusstsein für den Datenschutz hätten. Das sind: BBC, eBay, Last.fm, LiveJournal und Wikipedia.
Zitat:
"Wir sind enttäuscht über den Bericht von Privacy International"
Nicole Wong, Google-Anwältin