MajorXPayne
08.05.2007, 22:38
Der PC überholt die Konsole
Grafik von Computerspielen wird mit Software "DirectX 10" allmählich filmreif - Wer mitmachen will, braucht Windows Vista und einen leistungsfähigen Rechner
Die Grafik aktueller Spiele wie "MotorStorm" oder "Gears of War" für die Spielkonsolen PlayStation 3 von Sony oder Xbox 360 von Microsoft ist beeindruckend und fast schon filmreif. Noch einen Schritt weiter gehen aber Spiele, die demnächst erscheinen sollen. Sie werden aber nicht für die Konsolen, sondern für das neue Microsoft-Betriebssystem Windows Vista entwickelt und laufen auf dem PC. Sie nutzen eine Technik, die sich DirectX 10 nennt und die von Videospiel-Entwicklern, Grafikkarten-Herstellern und Microsoft gemeinsam entwickelt wurde.
Die Verbesserungen, die DirectX 10 bringt, gehen nach Ansicht vieler Entwickler deutlich über das hinaus, was die Konsolen derzeit bieten können. Viele Nutzer sind aber noch zurückhaltend. Denn die Investitionen, um auf den neuesten Stand zu kommen, belaufen sich schnell auf mehr als 1100 Euro. Denn DirectX 10 setzt nicht nur Windows Vista und eine neue Grafikkarte voraus, es gibt derzeit auch erst wenige Spiele, die diese Technik nutzen.
Bill Roper, dessen Firma Flagship Studios das Spiel "Hellgate: London" entwickelt, sagt, es sei klar, dass noch nicht jeder Vista und eine DirectX-10-fähige Grafikkarte habe. "Das ist so mit jeder neuen Technik", sagt Roper. "Es hat sich auch nicht jeder am ersten Tag einen iPod oder einen DVD-Player gekauft, als sie auf den Markt kamen."
Spieleentwickler sind aber überzeugt, dass sich diese Technik bald durchsetzen wird. "Wir versuchen etwas zu erreichen, was wir ¸magischen Realismus' nennen", sagt Jörgen Tharaldsen von Funcom in Oslo, dem Entwickler des kommenden Ego-Shooters "Crysis". "Mit DirectX 10 können wir die Grafik auf eine Stufe bringen, sodass es fast schon realistisch wirkt." DirectX 10 sei ein Beispiel dafür, wie der PC die Konsole überhole, sagt Chris Donahue, Manager bei Microsofts Abteilung Games for Windows. So nutzt die Xbox 360 von Microsoft noch die DirectX-9-Technik, ein Upgrade ist nicht möglich. "Die Konsolen sind eine Momentaufnahme der Technik zu dem Zeitpunkt, zu dem sie hergestellt wurden. Sie bleiben da rund fünf Jahre."
Aber Effekte, wie sie zum Beispiel im Film "Herr der Ringe" zu sehen waren, seien weiter außerhalb der Reichweite von DirectX, erklärt Richard Huddy von AMD. Auch wenn sich die PC-Grafik weiter rasant entwickle, so gebe es ungelöste Probleme, um zu einer überzeugenden realistischen Darstellung zu kommen. "Wir glauben, dass wir noch zehn Jahre brauchen, bis wir die Realität eingeholt haben."
Zitat:
"Konsolen sind eine Momentaufnahme der Technik"
Grafik von Computerspielen wird mit Software "DirectX 10" allmählich filmreif - Wer mitmachen will, braucht Windows Vista und einen leistungsfähigen Rechner
Die Grafik aktueller Spiele wie "MotorStorm" oder "Gears of War" für die Spielkonsolen PlayStation 3 von Sony oder Xbox 360 von Microsoft ist beeindruckend und fast schon filmreif. Noch einen Schritt weiter gehen aber Spiele, die demnächst erscheinen sollen. Sie werden aber nicht für die Konsolen, sondern für das neue Microsoft-Betriebssystem Windows Vista entwickelt und laufen auf dem PC. Sie nutzen eine Technik, die sich DirectX 10 nennt und die von Videospiel-Entwicklern, Grafikkarten-Herstellern und Microsoft gemeinsam entwickelt wurde.
Die Verbesserungen, die DirectX 10 bringt, gehen nach Ansicht vieler Entwickler deutlich über das hinaus, was die Konsolen derzeit bieten können. Viele Nutzer sind aber noch zurückhaltend. Denn die Investitionen, um auf den neuesten Stand zu kommen, belaufen sich schnell auf mehr als 1100 Euro. Denn DirectX 10 setzt nicht nur Windows Vista und eine neue Grafikkarte voraus, es gibt derzeit auch erst wenige Spiele, die diese Technik nutzen.
Bill Roper, dessen Firma Flagship Studios das Spiel "Hellgate: London" entwickelt, sagt, es sei klar, dass noch nicht jeder Vista und eine DirectX-10-fähige Grafikkarte habe. "Das ist so mit jeder neuen Technik", sagt Roper. "Es hat sich auch nicht jeder am ersten Tag einen iPod oder einen DVD-Player gekauft, als sie auf den Markt kamen."
Spieleentwickler sind aber überzeugt, dass sich diese Technik bald durchsetzen wird. "Wir versuchen etwas zu erreichen, was wir ¸magischen Realismus' nennen", sagt Jörgen Tharaldsen von Funcom in Oslo, dem Entwickler des kommenden Ego-Shooters "Crysis". "Mit DirectX 10 können wir die Grafik auf eine Stufe bringen, sodass es fast schon realistisch wirkt." DirectX 10 sei ein Beispiel dafür, wie der PC die Konsole überhole, sagt Chris Donahue, Manager bei Microsofts Abteilung Games for Windows. So nutzt die Xbox 360 von Microsoft noch die DirectX-9-Technik, ein Upgrade ist nicht möglich. "Die Konsolen sind eine Momentaufnahme der Technik zu dem Zeitpunkt, zu dem sie hergestellt wurden. Sie bleiben da rund fünf Jahre."
Aber Effekte, wie sie zum Beispiel im Film "Herr der Ringe" zu sehen waren, seien weiter außerhalb der Reichweite von DirectX, erklärt Richard Huddy von AMD. Auch wenn sich die PC-Grafik weiter rasant entwickle, so gebe es ungelöste Probleme, um zu einer überzeugenden realistischen Darstellung zu kommen. "Wir glauben, dass wir noch zehn Jahre brauchen, bis wir die Realität eingeholt haben."
Zitat:
"Konsolen sind eine Momentaufnahme der Technik"