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Vollständige Version anzeigen : Variable Schwierigkeit in Spielen


Sesostris
08.04.2007, 18:08
Hallo Comm.

Es gibt ja einige Spiele, deren Schwierigkeitsgrad sich den Fähigkeiten des Spielers anpasst, wie zum Beispiel The Elder Scrolls IV: Oblivion oder auch Final Fantasy VIII (afaik). Auch Alan Wake wird ein solches Feature besitzen. Findet ihr sowas gut oder eher blöd, weil man dadurch ein Spiel ZU leicht durchspielen kann?

Grüße,

Seso

Siela
08.04.2007, 18:28
Ich hasse Spiele, die zu leicht durchzuspielen sind. Wie einige aus der Redaktion wahrscheinlich wissen, spiel ich die Spiele meistens auf "Schwer" und dann noch auf "Extreme" und sofern es dann noch nen höheren gibt, den natürlich auch. Ich fände es cool, wenn man nicht immer erst den normalen Schwierigkeitsgrad durchspielen muss, um andere zu kriegen. Ich sag bloß God of War, Devil May Cry 3, PREY und lauter so Games. Bei DMC3 hab ich 55 Spielstunden! bloß damit ich mal zu dem Heaven oder Hell Mod gekommen bin, okay mir hats Spaß gemacht aber in manch anderen Games, ist das vielleicht nicht so prickelnd. ^^

CrAzY DaRk
08.04.2007, 20:04
Hola,

ich bin der Meinung, man sollte immer noch selbst entscheiden können, wie hoch der Schwierigkeitsgrad sein sollte. Bei Oblivion beispielsweise ist das Feature des anpassenden Schwierigkeitsgrades total in die Hose gegangen, wie ich finde. Das Spiel war viel zu einfach. Dadurch ist bei mir erheblich an Langzeitmotivation flöten gegangen, da ich keinen Ansporn hatte, meinen Charakter aufzuleveln. Ich fänds viel besser, wenns halt auch Gebiete gegeben hätte, wo man eben nicht mit einem Level 1 Charakter überlebt, da die Gegner zu stark dort wären. Aber durch diese Anpassung des Schwierigkeitsgrades lohnt sich das Aufleveln nicht. Ich z.B. hab meinen Charakter nicht mal bis Level 10 aufgelevelt, weil ich mir gedacht hab: Wozu das Ganze?

Von daher ist diese Idee mit dem anpassenden Schwierigkeitsgrad nicht so toll, finde ich. Aber allgemein geht der Trend ja dazu, dass die Spiele immer leichter werden. Schade, denn ich hab lieber eine schwere Herausforderung und nicht sowas leichtes. F1 05 z.B. ist sowas von einfach. Selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad ist es kein Problem, der Konkurrenz davonzufahren. Sowas finde ich persönlich lächerlich.

Greetz,

Alex

Sesostris
08.04.2007, 21:14
Ich bin eigentlich Befürworter von variablen Schwierigkeitsgraden, weil sie das Spiel dadurch teilweise interessant machen,weil man an sich direkt die High-Lvl-Items kriegen kann, aber nicht benutzt. Bei Oblivion isses echt in die Hose gegangen, das Spiel kannste echt in 3 Std durchspielen, ziemlich kacke. bei FFVIII - ich hab nachgeschaut - ist das aber richtig geil gemacht, denn die Bosse haben KEINE variable Stärke, die haben einen fixen Wert, was ich sehr gut finde.

Wie es bei Alan Wake aussehen wird, bin ich gespannt, denn da bin ich recht skeptisch.

Debiler Dunkler Depp
08.04.2007, 21:32
Ich finde, es kommt immer auf das Spiel an.

Bei Rennspielen zB. finde ich variable Schwierigkeitsgerade immer sehr angenehm, weil man seine Fahrkünste so langsam steigern kann. Dadurch, dass die Rennen nie gleich ablaufen, macht eine Steigerung des Schwierigkeitsgerades richtig Spaß.
Ich weiß nicht mehr, wie viele Stunden in an F-Zero GX aufm Gamecube gesessen habe, bis ich endlich alles gewonnen hatte. Da gabs auch zB für jeden Schwierigkeitsgrad eigene Pokale für die einzelnen Meisterschaften.

Bei Ego-Shootern oder Action-Adventures finde ich div. Schwierigkeitsgerade hingegen weniger passend. Ich habe einfach keine Lust, dasselbe Spiel nochmal durchzuspielen, nur mit stärkeren Gegner. Und es ist ebenso frustrierend auf "Profi" einzusteigen und noch nicht eingespielt zu sein und deswegen 10 mal an der ersten Mission zu scheitern.

Sesostris
09.04.2007, 12:20
Bei Ego-Shootern oder Action-Adventures finde ich div. Schwierigkeitsgerade hingegen weniger passend.

bei Egoshootern halte ich es für kompletten Nonsense, weil sich keine KI auf die Spielweise des Spielers komplett einstellen kann, da jeder anders spielt. Der eine rusht durch, der andere eher langsam, aber überlegt. Die beiden Extrema kann man vllt noch erfassen, aber jedes andere Verhalten ist imo zu aufwendig für nen Shooter, zumal die meisten sich da denken "ich will doch eh nur ballern" :mm16:

Bei Action-Adventures, wobei es hier auf das Spiel ankommt, fände ich es gar nicht mal so schlecht, weil es manche Spiele gibt, die wirklich unfair, aber dann auch richtig unfair, sind. Ich erinnere mich da sehr gut an Primal :dozey:

Debiler Dunkler Depp
09.04.2007, 13:02
Bei den beiden genannten Spielgenres sollten Spiele so aufgebaut sein, dass der Schwierigkeitsgrad mit fortschreitendem spielverlauf zunimmt.
Am Anfang sollte es wenig starke Gegner geben und einige schwache, sodass sich der Spieler einspielen kann ... je weiter man kommt desto schwerer wird es. Sicher wird das den einen oder anderen Pro-Gamer stören, der nach 200 Übungsstunden selbst den letzten Boss als zu einfach abstempelt, aber der breiten Spielermasse ist dieses System zuträglich, denke ich

Bei Ego-Shootern muss ich jetzt noch anfügen können div. Schwierigkeitsgerade allerdings dann sinnvoll sein, wenn es einen Multiplayer-Modus gibt. Mit einem Partner machen die selben Missionen auch mehrfach Spaß und falls der Partner kein Pro is kann man sich nach und nach als Team steigern

Mad
09.04.2007, 17:57
Ich denke mal das jeder für sich entscheiden sollte ob und wie stark er anfangen will .:aloha:

Yuki-san
10.04.2007, 00:42
Ich denke mal das jeder für sich entscheiden sollte ob und wie stark er anfangen will .:aloha:

genau!!! ich spiele immer auf normal weil das immer gut ist!! einfach ist zu easy und schwer ist scheisse weil die gegner unfair spielen!! :sm12:

Baraka
12.04.2007, 11:23
Naja bestimmt für einige Menschen von Vorteil wenn ich da meine Schwester seh die bei manschen Games nicht weiter kommt lol wär es schon intressant..

am besten wär es wenn man es aussuchen könnte neben den andere optionen

z.b

Spielerfähigkeit anpassen
Easy
Normal
Schwer
Ultra

Gibt viele spiele die ich auf Schwer oder höher spiele kommt aber immer aufs Game an wenns langweilig ist wirds eben auf normal durch gespielt wenns dann den reiz gibt nochmal zu spielen dann auf der Schwersten stufe (-:

Sesostris
15.04.2007, 11:17
mhh... also das Problem bei den Stufen

Easy, Normal, Schwer, Ultra

ist nicht immer die KI, sondern einfach die wachsende Unfairness dem Spieler gegegenüber. Bei einem Shooter reicht es beispielsweise dann auf Ultra aus, wenn man von einem Schuss nur gestriffen wird, damit man tot ist. Sowas sollte einfach nicht sein. Viel mehr sollte sich die KI immer mehr anpassen, stärker werden. Ich denke, dass das ein Ziel der Entwickler sei sollte. Wenn ich mir die KI in Far Cry anschau, dann dnke ich mir jedes mal "wow, genial", weil die Jungs wirklich im Team arbeiten, sich direkt miteinander verständigen, wenn ein Kämpfer fehlt, Suchtrupps schicken, sich verstecken, aus der Deckung schießen und so weiter.

Auch die KI in F.E.A.R. ist genial, weil sie im Team arbeiten, etc. Die meisten Gegner in herkömmlichen Spielen warten so lange bis sie tot sind. Das kanns ja nicht sein :mm16:

Ocean
15.06.2007, 10:41
Wenn es denn dann auch wirklich eine gewisse Balance beibehält, was schwer zu realisieren ist, habe ich nichts gegen so einen Punkt.
Allerdings sollten auch andere Schwierigkeiten vorhanden sein.

Leicht
Normal
Angepasst
Schwer
Hardcore oder so ;)

Wobei zumindest Hardcore dann "Angepasst" übertrumpfen sollte, egal wie man spielt.