TheGamerguru
03.06.2008, 12:57
Wenn es nach Horst Pohlmann vom Institut für Medienforschung und Medienpädagogik in Köln geht, schon. In einem interessanten Interview (http://www.derwesten.de/nachrichten/games/2008/6/2/news-52089070/detail.html) meint der Pädagoge des Institutes Spielraum:
Woher kommt es, dass sich einige Eltern gegen die Videospiele und ihre Kinder oft nicht durchsetzen können? Viele ergeben sich dahin, dass der kleine Spross so lange spielen darf wie er will, weil es sonst Theater gibt. Ist richtiges Spielen auch eine Erziehungsfrage?
Horst Pohlmann: Richtiges Spielen ist mit Sicherheit eine Erziehungsfrage. Ohne feste Regeln zu Spielzeiten und Spielinhalten läuft die Mediennutzung schnell aus der Bahn. Natürlich ist es auch unglaublich anstrengend, diese Regeln einzufordern und zu kontrollieren. Gemeinsame Familienaktivitäten und Alternativangebote zur Mediennutzung sind natürlich ein weiterer wichtiger Teil in der Erziehung. Im Alltagsstress und mit immer weniger Zeit für das Familienleben durch Beruf und andere Verpflichtungen, geht dies aber schnell unter. Außerschulische Angebote oder auch AGs im Ganztagsschulbereich könnten einen Teil des Problems lösen. Allerdings muss man sich vor Augen halten, dass gerade das Familienleben einen immens wichtigen Beitrag in der Erziehung leistet, den man nicht einfach von staatlicher Seite beschränken darf. Hier die richtige Balance zu finden, wird die Politik und die Pädagogik sicher noch ein wenig beschäftigen.
Finde ich irgendwie schon ganz richtig...
Woher kommt es, dass sich einige Eltern gegen die Videospiele und ihre Kinder oft nicht durchsetzen können? Viele ergeben sich dahin, dass der kleine Spross so lange spielen darf wie er will, weil es sonst Theater gibt. Ist richtiges Spielen auch eine Erziehungsfrage?
Horst Pohlmann: Richtiges Spielen ist mit Sicherheit eine Erziehungsfrage. Ohne feste Regeln zu Spielzeiten und Spielinhalten läuft die Mediennutzung schnell aus der Bahn. Natürlich ist es auch unglaublich anstrengend, diese Regeln einzufordern und zu kontrollieren. Gemeinsame Familienaktivitäten und Alternativangebote zur Mediennutzung sind natürlich ein weiterer wichtiger Teil in der Erziehung. Im Alltagsstress und mit immer weniger Zeit für das Familienleben durch Beruf und andere Verpflichtungen, geht dies aber schnell unter. Außerschulische Angebote oder auch AGs im Ganztagsschulbereich könnten einen Teil des Problems lösen. Allerdings muss man sich vor Augen halten, dass gerade das Familienleben einen immens wichtigen Beitrag in der Erziehung leistet, den man nicht einfach von staatlicher Seite beschränken darf. Hier die richtige Balance zu finden, wird die Politik und die Pädagogik sicher noch ein wenig beschäftigen.
Finde ich irgendwie schon ganz richtig...