Galactic Assault: Prisoner of Power (Tests)
Euch kommt der Name irgendwie bekannt vor? Gab es da nicht mal ein Spiel mit dem Namen „Massive Assault“, das auch ein Echtzeitstrategiespiel und rundenbasiert war? Ja, ganz richtig. Galactic Assault jedoch spielt auf dem fernen Planeten Saraksh, der von Einwohnern bewohnt wird, die nichts anderes zu tun haben als Kriege zu führen. Der Held des Spiels ist Maxim (nein, nicht das Magazin, auch wenn es manchmal ganz gut sein mag), der sich zwar nicht hochschlafen muss, aber als Verfolgter gegen böse Mutanten kämpft. Im Spiel selbst wird man die Republik führen mit dem bekannten Magazin, ich meine doch Maxim. Die Kampagne führt euch in den Krieg gegen das Land der Vorväter, Khonties, Südbarbaren und das Inselreich – alle haben verschiedene Einheiten, Stärken und Schwächen. Schon ab Mission sechs oder sieben muss man höllisch aufpassen, welche Einheiten man wohin schickt, weil man sich sonst eine Abreibung übelster Art holen kann. Zwar gibt es drei Schwierigkeitsgrade, aber selbst auf dem leichtesten wird man es als Veteran der Strategiespiele nicht immer ganz leicht haben. Die vier genannten Völker könnt ihr natürlich auch spielen, aber auch nur dann, wenn ihr mal von der eigentlichen Kampagne abweicht und euch Szenarien aussucht, die nicht zum Feldzug des Maxim (man denke dabei doch nur an die schönen Mädchen…) gehören. Und so wird gespielt Auf einem recht großen 3D Hexfeld könnt ihr eure Einheiten wie beim beliebten Brettspiel Schach nur einige Felder weit ziehen. Hierbei kommt es auf die Art der Einheit an, denn eine schwere, große Einheit wird bestimmt nicht mehr als zwei Felder weit gehen können. Ein Späher jedoch könnte bis zu vier oder fünf Hexfelder weit laufen. Sinn der Sache ist, dass man in manchen Missionen nur wenig Zeit hat und dann auch nur wenige Einheiten – hier muss die Wahl der Einheit sowie die Wahl des Hexfelds genau abgestimmt werden, denn je weniger Zeit man hat, desto weniger Felder wird man gehen können! Außerdem spielt die Art des Bodens eine Rolle. Seid ihr auf einer Straße, werden sich alle Einheiten schneller bewegen. Seid ihr hingegen in einem dichten Wald laufen alle langsamer, Infanterie aber wird dort das Terrain zu seinem Vorteil nutzen können. Basenbau an sich ist leider nicht vorhanden, ihr werdet nämlich nur einige Depots, Waffenlager und etwaige andere Dinge erobern, mit denen ihr eure Einheiten beziehen werdet. Apropos Einheiten. Die einzelnen Fraktionen unterscheiden sich nur marginal. Die Inselbewohner haben Schiffe, sind ansonsten aber eher schwach. Die Vorväter haben die beste Infanterie, die Khonties die fettesten Wummen und die Südbarbaren verfügen über – oh, eine Überraschung – starke Nahkämpfer. Praktisch: Für jede Einheit gibt es einen Gegenpart, wodurch man nicht behaupten kann, dass irgendeine Fraktion allen anderen deutlich überlegen ist. Ein dezentes Plus finde ich liegt aber bei den Khonties, weil ihre Waffen ziemlich stark sind und sich nur schwer besiegen lassen. Wenn ihr ein Depot aufrüstet, könnt ihr neue Waffen bauen – mehr ist hier nicht möglich, Forschungen sucht man vergebens. Alles eine Frage der Moral Ein unmoralisches Angebot würde man mir machen, wenn ich am Tage nach Veröffentlichung des Artikels die letzten Ausgaben der Maxim bekommen würde. Bei Galactic Assault jedoch müsst ihr immer auf die Moral eurer Jungs achten, denn haben sie einen roten Balken über ihren Köpfen, können sie sich zwar noch bewegen, aber nicht mehr schießen. Bei gelb ist alles in einer Grauzone und bei grün ist alles wunderbar. Wer ganz viele rote Balken sieht, der sollte seine Mannen aber ganz flott in die Station schicken, in der sie wieder auf Vordermann gebracht werden. Die KI ist aber immer wieder so genial und greift genau die Einheiten an, die sich nicht wehren können. Auch sonst überzeugt die Gegner-KI durch ausgefeilte Taktiken, die sie vor allem in der Verteidigung wahren und im Angriff sind sie auch nicht zu unterschätzen. Oftmals werden sie versuchen Schwachstellen in der Verteidigung zu finden und diese gezielt zu bearbeiten. Technisch eher mau Die Grafik des Spiels sieht sehr altbacken aus. Wenn ich doch bedenke, dass die Story von einer total zerbombten Welt, die atomar verseucht sein soll, redet, dann frage ich mich doch tatsächlich: Woran sieht man das? An den gelegentlich rot erscheinenden Seen und Flüssen? Na dann… Stalker war da um einiges besser. Die Effekte sehen dagegen zumeist ganz schick aus, trösten aber nicht über die Lieblosigkeit des Rests hinweg. Der Sound geht über weite Teile in Ordnung. Geschrieben von: Adam Smieja am 03.10.2007
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